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	<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 16:51:51 +0000</pubDate>
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		<title>TUSHITA Verlag</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Feb 2008 16:44:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Als der Tushita Verlag vor 25 Jahren die ersten künstlerischen Photographien von Michael Hellbach, dem Gründer produzierte, konnte keiner ahnen welch einen Umfang das Projekt einmal annehmen würde. Heute, viele Jahre danach ist der Name ein Begriff für eine spezielle verlegerische Qualität, repräsentiert von einem weltweitem Vertrieb mit eigenen Dependancen in USA , England und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als der Tushita Verlag vor 25 Jahren die ersten künstlerischen Photographien von Michael Hellbach, dem Gründer produzierte, konnte keiner ahnen welch einen Umfang das Projekt einmal annehmen würde. Heute, viele Jahre danach ist der Name ein Begriff für eine spezielle verlegerische Qualität, repräsentiert von einem weltweitem Vertrieb mit eigenen Dependancen in USA , England und in anderen Ländern. Tushita hat unter allen deutschen Kalenderverlagen mit über 68% den höchsten Exportanteil.</p>
<p>Das Verlagskonzept - manchmal kopiert aber nie so richtig nachvollzogen -sprudelt nur so von neuen Ideen und Produkten, die übrigens, aus Rücksicht auf die extrem umweltbelastenden Produktionsbedingungen und aus stillem Protest gegen die menschenverachtende Situation in Tibet, noch niemals in China gedruckt wurden. Unser Schweizer Vertrieb, der führende Markenartikel des Bürohandels vertritt, kategorisiert die Tushita Palette als „emotionale Produkte“, und möglicherweise liegt er damit gar nicht so falsch.</p>
<p>Bis zu 28 Mitarbeiter sind für die Mutterfirma in Duisburg direkt tätig. Weltweit sind es in direktem und indirektem Mitarbeiterverhältnis etwa 200 bis 300 Menschen. International, auf allen wichtigen Messen vertreten sind unsere Messestände immer umlagert von Kunden und Kollegen, den es gibt immer viel Neues zu sehen bei Tushita.</p>
<p>Geprägt wird das Programm wesentlich vom Firmengründer, der sich acht Jahre seines Lebens in Indien und im tibetanischen Kulturkreis aufgehalten hat, Buddhismus studiert, und sich in verschiedenen kulturelle Aktivitäten engagiert hat immer nach dem Grundsatz:</p>
<p>„ Kultur findet nicht so sehr in Museen und Opernhäusern statt. Sie ist vielmehr ein Ausdruck der zwischen-menschlichen Achtsamkeit und dem Respekt vor unserer eigenen Schöpfung, für die wir mit-verantwortlich sind.“</p>
<p>Auch heute arbeit der Verlag unterstützend und fördert verschiedene sozial-kulturelle Projekte. Unsere wesentlichen Projekte sind in Deutschland der „Pauenhof e.V. und in Nepal die „Nepal Prisoners Association“</p>
<p>Das Verlagsspektrum wiederum hat eine Bandbreite die recht ungewöhnlich erscheint: Von buddhistisch- meditativen Themen bis hin zu Trash Medien. Dies führt dazu, dass der Tushita Verlag für den amerikanischen Raum immer getrennte Kataloge herausgeben muss. Es drängt sich der Verdacht auf , dass die geistige Heimat des Verlages die Kultur der Beatniks der 60er Jahre ist, den Vorläufern der Hippies und der Umweltbewegung, Vorbereiter der friedlichen kulturellen Revolution der westlichen Welt des letzten Jahrhunderts.</p>
<p>Ein wichtiger Bereich ist ebenso das Karten- und Postkartenprogramm, so bunt und vielfältig, dass eine Auflistung den Rahmen hier überschreiten würde. Auch hier spielt die Edition „Tibet Image Bank“ eine wichtige Rolle. Das Programm entfaltet sich weiter über die „Blank Books“, diverse Kunstdruck-Editionen der klassischen Moderne und verschiedene andere Produkte.</p>
<p>Im Tushita Verlag findet sich eine einzigartige und erfolgreiche Verquickung von Ideenreichtum, eine grundlegende Lebensfreude, die ganz ohne Spaßkultur auskommt, und Offenheit für die kulturellen Impulse aus einer heute zu einem globalen Dorf zusammengewachsenen Welt wieder.</p>
<p>Mit seinem „neuen“ Segment der philosophischen Bücher des Buddhismus und seiner Integration durch die westliche Kultur geht der Verlag zurück zu seinen verlegerischen Wurzeln die in den 70/80er Jahren im Himalaya begannen. In den 70ern erschienen die ersten Hefte „aus Tushita“ die insofern ein neues verlegerisches Konzept zum Inhalt hatten, sofern sie Bild, Illustration und Quellentexte und Kommentare miteinander verwoben. Heute haben diese Bücher und Hefte einen Kultstatus. Sie sind teilweise in drei Sprachen erschienen und wurden in den Bauernhütten rund um Dharamsala erstellt. Die wesentlichen Editoren waren Glenn Mullin, Kevin Rigby, Stephen Batchelor, Alex Berzin und andere mittlerweile bekannte Autoren.</p>
<p>Der Name Tushita übrigens kommt aus dem Sanskrit. Ursprünglich bezeichnet er einen „Planeten“ der buddhistischen Kosmologie, auf dem der kommende Buddha Maitreya verweilt um als nächster Buddha eines Zeitalters auf unserem Planeten zu lehren. Auf dem Planeten Tushita herrschen besonders günstige Bedingungen der Achtsamkeit und der Dharma Praxis.</p>
<p>Uns wurde der Name in dieser Zeit von dem großen tibetischen Gelehrten Lama Thubten Yeshe aus Kopan in Nepal gegeben und bedeutet für uns abgewandelt etwa:</p>
<p>„Achtsam und mit Liebe gemacht!“</p>
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